Erfahrungen

 

Erfahrungsbericht Horizontal®-Therapie (HT) bei Arthrose, Spondylose und Allergie

Rüde Mexx von Kirsten Rößler

Horizontaltherapie? Davon habe ich vor einigen Wochen noch nicht einmal was gehört. Meine unendliche Gier nach Wissen in Bezug auf „Wie heile und helfe ich mir und meinem Tier am besten selbst“ hat mich durch einen Zufall in die Gruppe „Horizontaltherapie bei Tieren“ gebracht.

Mexx, unser über 13-jähriger Border Collie, baute schleichend ab. Die vielen alternativen Mittelchen, die er bekam, halfen nur noch bedingt. Er hüpfte nicht mehr so galant ins Auto, blieb hängen, er schlief übermäßig viel, kam hinten schlecht hoch, schleifte mit den Hinterläufen und hatte auch nicht mehr so richtig Lust spazieren zu gehen und dödelte hinterher. Er wirkte vermehrt instabil und es passierte auch schon mal, dass er hinten etwas wegknickte.

Von seiner saisonalen Allergie, die immer zur Heizperiode anfing und sich mit juckender roter Nase und roten Augenlidrändern bemerkbar machte, mal abgesehen. Überall wurde geschubbert und wenn’s am Hosenbein war.
Dann vor ein paar Wochen fing er an, vorne links zu humpeln. Am schlimmsten war es nach dem Aufstehen.

Vom TA gab es erstmal Schmerz – und Entzündungshemmer. Diagnose dann nach dem Röntgen: Spondylose im Brustwirbel und Athrose im Vorderbein!

Was nun? Dauerhaft Schmerzmittel war für mich keine Option. Er bekommt eh schon MSM, DMSO, CBD Öl, Borax, Bosweila, Chondritin, Glucosamin, Curcuma, Hyaluron und und und….! Unsere TÄ macht auch Chiropraktik!? Ok, Termin haben wir dann für 2 Wochen später geplant.

Nun war ich ja in dieser Gruppe „Horizontaltherapie für Tiere“ angemeldet. Ich folgte sehr begeistert vielen Beiträgen und Erfolgsgeschichten und die Videos einiger Hunde hauten mich echt vom Hocker. Ab diesem Zeitpunkt war klar…. Wir machen Horizontaltherapie!!!

So lernte ich Steffi Krause kennen. Sie machte mir richtig Mut. Vorerst tauschten wir Infos via Messenger aus. Auch entschied ich mich durch die Gespräche lieber für die Osteopathie, anstatt der Chiropraktik. Sie schickte mir dann ihr HT Home. Was war ich aufgeregt, als es ankam.

Steffi hat mich dann super eingewiesen in den Umgang mit dem HT Home und wir hatten super Gespräche. Es war wirklich nicht sonderlich schwierig und Mexx hat bisher auch alles toll mitgemacht. Klar, an manchen Tagen zeigte er mir auch, dass er keine Lust hat oder dass er zwischendurch auch mal unruhiger wurde und es dann verkürzt wurde. Es soll ja auch so angenehm wie möglich für ihn sein und kein Stress. Aber die meiste Zeit war und ist er bisher dabei tiefenentspannt und genießt es.

Schon nach den ersten drei Tagen fiel auf, dass Mexx wesentlich wacher und agiler wirkte. In der zweiten Woche war sein Allgemeinzustand noch viel besser. Er lief wieder bei Spaziergängen voraus und wirkte viel stabiler auch im hinteren Bereich.

Steffi begleitete mich in all der Zeit regelmäßig und wir waren immer im Austausch und passten gegebenfalls die Therapie an. Ich fühlte auch, dass Mexx sich viel weicher in seiner Muskulatur anfühlte und nicht mehr so hart und angespannt. Es ist einfach Wahnsinn, was sich in nur so kurzer Zeit an Veränderungen ergeben haben.

Die Osteophatin, die zwischzeitlich zu uns kam, war auch sehr begeistert und hat diesbezüglich auch sehr individuell auf Mexx eingewirkt.

Inzwischen sind fast 4 Wochen HT um und Mexx ist so langsam wieder der „Alte“. Er spielt wieder, ist wacher und aufmerksamer, wirkt lebensfroher, rennt wieder, stalkt wieder, kommt wieder hinten ran, um sich sauber zu machen und auch seine saisonale Allergie hat sich gebessert und ist nicht mehr ganz so schlimm. Ein unterschwelliges Humpeln vorne links ist noch immer zu erkennen, ABER…..da geht noch was!

Es hat sich so so viel in diesen 4 Wochen zum Positiven verändert und er hat soviel an Lebensqualität zurück gewonnen. Ich freu mich jeden Tag so sehr darüber, was ich auch in den Augen meines Hundes sehe.

Ich werde noch 2 Wochen HT dran hängen und habe für mich entschieden, mir ein eigenes HT Home anzuschaffen.

Ich möchte mich jetzt schon von ganzem Herzen bei Steffi für ihre super kompetente Hilfe, Beratung und Unterstützung bedanken. Ich bin froh, dass ich mich für die Horizontaltherapie entschieden habe und dass ich dabei an Steffi geraten bin.

Herzlichen Dank ❤
Kirsten Rößler

 

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Erfahrungsbericht Horizontal®-Therapie (HT) bei Lungenmetastasen

Hündin Amy von Birgit Fischer

Unsere Amy kommt aus dem spanischen Tierschutz und hatte keinen guten Start ins Leben. Als sie bei uns ankam, war sie schon 2 Jahre alt, nur Haut und Knochen, außerdem übersät mit Räudemilben. Ihr wurden vor ca. 4 Jahren kurz hintereinander 2 bösartige Hauttumore entfernt.

Im November 2019 kam dann die niederschmetternde Diagnose Lungenkrebs. Wir waren total fertig, sie ist doch erst 8 Jahre alt. Durch einen Zufall bekamen wir Kontakt zu Steffi. Wir waren zunächst skeptisch. Die von der Tierärztin vorgeschlagene Chemotherapie wollten wir Amy aber auch nicht zumuten.

Wir begannen mit der Horizontal-Therapie und kamen aus dem Staunen gar nicht mehr raus. Schon nach kurzer Zeit blühte Amy auf. Ihre Augen wurden wieder klar, sie macht insgesamt einen viel munteren Eindruck.

Obwohl sie ein extremer Angsthund ist, hat sie sie sich an die Kabel schnell gewöhnt. Die telefonische Einweisung klappte, trotz anfänglicher Bedenken, überraschend gut. Steffi stand uns jederzeit mit Rat und Tat zur Seite.

Amy geht es wieder richtig gut. In Kürze steht eine Röntgenkontrolle beim Tierarzt an. Wir sind von der HT mittlerweile so überzeugt, dass wir nun ein eigenes Gerät haben.

 

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Erfahrungsbericht Horizontal®-Therapie (HT) bei Cauda Equina und Arthrose

Rüde Anton von Jean Grigutsch

Anton ist unser Mastin Espanol-Riesenschnauzer-Mix, geb. 2008 und damit schon Methusalem.

Im März und im August 2018 hatte er zwei Mal das Verstibularsyndrom. Weiterhin wurde bei ihm ihn allen Beinen Arthrose diagnostiziert, er hat drei Geschwüre am Hals und es besteht der Verdacht auf Cauda Equina, da der Aufstellreflex der Hinterhand nicht mehr richtig funktionierte und er Probleme beim Kotabsatz hat. Größe 71 cm, 34 kg Gewicht. Er bekommt seit dem 2. Vestibularsyndrom durchgehend Karsivan zur Durchblutungsförderung, sowie CaniMove Motion für die Gelenke.

Als wir am 09.09.2019 Steffi besuchten, um das HT-Gerät bei ihr abzuholen und direkt eine Einführung zur Bedienung an ihm vorzunehmen, zeigte er sich sehr steifbeinig auf der Hinterhand, schliff mit den Krallen über den Boden, vorne rechts war ein deutliches Humpeln zu erkennen und war alles in allem war er sehr behäbig.

Wir begangen am 10.09. mit der Therapie. Am Anfang war es für uns und auch für Anton sehr ungewohnt, aber nachdem wir es raus hatten mit Anschließen und den Einstellungen des Gerätes, konnten wir das alle genießen, er ist mir eigentlich schon direkt am ersten Tag auf der Couch richtig tief eingeschlafen und hat dabei auch geträumt, während ich daneben saß und ein Buch etc. gelesen habe.

Schon drei Tage später bemerkten wir, dass er vom Kopf her wesentlich wacher und aufmerksamer war.

Am 18.09. rollte er sich das erste Mal wieder auf dem Hundebett zusammen, wo er die letzten Monate nur langgestreckt drin lag.

20.09. Anton steht immer öfter auf und nimmt am Leben wieder teil. Wo er sonst nur noch gelegen hat, kommt er jetzt auch wieder mit zur Tür und begrüßt einen, wenn man nach Hause kommt. Auch zum Abend hin kommt er nun öfter zu einem, anstatt einfach nur zu bellen, weil er Hunger hat. Auch das große Geschwür am Hals ist etwas geschrumpft.

Weiterhin schafft er es auch wieder, direkt auf die Couch zu klettern, anstatt den Umweg über das daneben stehende Hundebett zu nehmen. Auch das Krallenschleifen auf der Hinterhand hat sich eingestellt und der Stellreflex funktioniert wieder.

Am 02.10. habe ich ein Video an Steffi geschickt. Er geht auf der Hinterhand wesentlich geschmeidiger und mittlerweile auch mehr Schritte am Stück. Hierbei hebt er die Pfoten auch wieder vernünftig an und das Humpeln vorne rechts ist besser geworden. Auch die Rute nimmt er nicht mehr nur, um damit das Gleichgewicht zu halten, sondern hat zweimal vor Freude damit gewedelt, was wir hier schon sehr lange nicht mehr gesehen haben.

Am 05.10. hatte Anton seine letzte Behandlung.

Fazit:
Der einzige Nachteil an der Behandlung für mich war, dass sie sehr zeitintensiv ist. Es ist zwingend notwendig, beim Hund zu bleiben, um die Einstellungen regelmäßig zu überprüfen und zu verhindern, dass das Tier aufsteht und weggehen will, da es zu Schäden an den Kabeln oder am Gerät führen kann, wenn dieses irgendwo runter gerissen wird.

Die Vorteile liegen ganz klar in der Verbesserung des gesundheitlichen Zustandes von Anton. Wir wissen, dass er bei dem Rassemix und der Größe einfach ein uralter Hund ist, der womöglich nicht mehr all zu lange bei uns ist. Dennoch habe ich mich für diese Therapie entschieden, um ihm etwas mehr Lebensqualität zurück zu geben, was letztendlich funktioniert hat.

Wichtig hierbei ist, dass diese Therapie nicht sofort anschlägt, sie braucht ein wenig Zeit, bis man die ersten, kleinen Erfolge sieht. Und hier ist es für einen Hundehalter, der seinen vierbeinigen Gefährten ständig um sich hat, einfach auch schwierig, so etwas zu sehen, seien es schleichende Verschlechterungen oder eben genau das Gegenteil, also langsame Verbesserungen.

Alles in allem war die Behandlung bei ihm erfolgreich und ich hoffe nun, dass die positiven Wirkung noch eine Weile anhält und wir noch einige Monate mit ihm genießen können.

Ein ganz dickes Dankeschön geht an Steffi, die mir in der Behandlungszeit immer mit Rat zur Seite stand ❤